Skip to main content

Integrative Bildung gleicht Nachteile aus

Wir wollen, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner Ambergs mit gegenseitiger Wertschätzung an regionalen, traditionellen ebenso wie an neuen kulturellen Ausdrucksformen teilhaben können. Kultur soll verbinden, Orientierung geben und Raum für unterschiedliche Lebensrealitäten schaffen.

Dafür ist es notwendig, bestehende Zugangsbarrieren abzubauen – seien sie finanzieller, sprachlicher, räumlicher oder sozialer Art. Niedrigschwellige Angebote, barrierefreie Zugänge und eine offene Ansprache sollen dazu beitragen, dass kulturelle Teilhabe für alle möglich wird und die kulturelle Vielfalt unserer Stadt sichtbar und erlebbar bleibt.

Unsere Ideen und Lösungsansätze

Demokratie und Toleranz sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern müssen immer wieder gelernt, eingeübt und gelebt werden. Sie entwickeln sich durch Erfahrung, Austausch und die aktive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven.

Räume für selbstverwaltete Projekte bieten dafür wichtige Trainingsfelder: Hier können Menschen Verantwortung übernehmen, Mitbestimmung erfahren und demokratische Prozesse im Alltag erproben. Soziales Engagement stärkt dabei nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch das Selbstbewusstsein und die Handlungskompetenz jedes Einzelnen.

Sprachbeherrschung öffnet Zugänge zu Menschen und Inhalten. Wir wollen, dass alle Neuzugewanderten unabhängig vom Aufenthaltsstatus im Fall der Nichtbewilligung staatlich finanzierter Kurse ein Angebot kommunal finanzierter Deutschkurse wahrnehmen können. Ebenso sollen hier Geborene die Möglichkeit haben, die Sprachen der Neuzugewanderten zu lernen. Verstecktes Analphabetentum muss verhindert werden.

Benachteiligende Ausgangslagen durch Zuwanderung, soziale oder körperliche Hindernisse müssen durch barrierefreie Teilhabemöglichkeiten an Bildung und Kultur ausgeglichen werden, z. B. kostenfreier ÖPNV, Formularhilfen, Lernmittelfreiheit, Unterstützungsangebote, spezielle Hilfen, Rollstuhlzugänge zu öffentlichen Gebäuden etc. Das ehrenamtliche Engagement kann hier eine tragende Rolle spielen!